Botanischer Name: Helianthus annuus
Englischer Name: Sunflower
Volksnamen: Gottesauge, Goldblume, Indianische Sonne, Sonnenkrone, Vogelkernblume, Sonnenstern, Sunnablumma
Volksnamen: Gottesauge, Goldblume, Indianische Sonne, Sonnenkrone, Vogelkernblume, Sonnenstern, Sunnablumma
Familie: Korbblütler = Asteraceae
Inhaltstoffe: Kerne: ungesättigte Fettsäuren, Vitamine E, D, K, B, A, F, Karotin, Calcium, Iod, Magnesium, Eisen, Phosphor
Alle Pflanzenteile: Chlorogensäure, Karotin, Lutein, Xanthophylle, Sponin, Cholin, Helionthoside
Sammelzeit: September und Oktober
Heilwirkungen:
Wirkt: Wundheilend, fiebersenkend, antibakteriell
Wird eingesetzt bei: Dysenterie (Ruhr), Neurodermitis, Hautentzündung, Fieber, Malaria, Verstopfung, Rheuma, Harnwegserkrankungen
Sammelzeit: September und Oktober
Heilwirkungen:
Wirkt: Wundheilend, fiebersenkend, antibakteriell
Wird eingesetzt bei: Dysenterie (Ruhr), Neurodermitis, Hautentzündung, Fieber, Malaria, Verstopfung, Rheuma, Harnwegserkrankungen
Aus Russland und der Ukraine stammt das sogenannte Ölziehen. Hierbei wird ein Esslöffel Sonnenblumenöl ca. 20 Minuten im Mund behalten und dann ausgespuckt. Die Prozedur soll bei regelmäßiger Anwendung dem Mund Giftstoffe entziehen und gegen Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Hautprobleme (Ekzeme), Rheuma, Arthrose, Blasen- und Nierenleiden helfen. Eine Wirkung konnte wissenschaftlich nicht nachgewiesen werden.
Des weiteren wird das Öl in der Volksmedizin innerlich bei Verstopfung und äußerlich bei Rheuma eingesetzt.
Die Blütenblätter und Blätter wurden bei Malaria eingesetzt, in Indien gelten sie als Allheilmittel und sollen z.B. gegen Leberleiden, Augenentzündungen und Hämorrhoiden helfen.
Bei den Native Americans wurde die Sonnenblume vor allem bei Skorpionstichen und Spinnenbissen verwendet, aber auch bei Fieber, Herzschwäche, Rheuma, Bauchschmerzen.
Bei den Maya galt eine Abkochung aus den Blättern und Blütenblättern als Aphrodisiakum.
Auch in die chinesische Medizin hat die Sonnenblume Eingang gefunden: die Kerne werden gegen Ruhr eingesetzt, das Mark bei Harnwegserkrankungen, die Blüten bei Schwindel und Zahnschmerzen, die Wurzeln gegen Tripper sowie Magenschmerzen.
Des weiteren wird das Öl in der Volksmedizin innerlich bei Verstopfung und äußerlich bei Rheuma eingesetzt.
Die Blütenblätter und Blätter wurden bei Malaria eingesetzt, in Indien gelten sie als Allheilmittel und sollen z.B. gegen Leberleiden, Augenentzündungen und Hämorrhoiden helfen.
Bei den Native Americans wurde die Sonnenblume vor allem bei Skorpionstichen und Spinnenbissen verwendet, aber auch bei Fieber, Herzschwäche, Rheuma, Bauchschmerzen.
Bei den Maya galt eine Abkochung aus den Blättern und Blütenblättern als Aphrodisiakum.
Auch in die chinesische Medizin hat die Sonnenblume Eingang gefunden: die Kerne werden gegen Ruhr eingesetzt, das Mark bei Harnwegserkrankungen, die Blüten bei Schwindel und Zahnschmerzen, die Wurzeln gegen Tripper sowie Magenschmerzen.
Das Öl senkt den Cholesterin- und Fettspiegel im Blut und ist manchmal Bestandteil von Salben.
Der Tee aus den Blütenblättern ist fiebersenkend und leicht antibakteriell.
Die Blütenblättertinktur wird manchmal unterstützend bei Malaria eingesetzt.
Der Tee aus den Blütenblättern ist fiebersenkend und leicht antibakteriell.
Die Blütenblättertinktur wird manchmal unterstützend bei Malaria eingesetzt.
Das homöopathische Mittel Helianthus Annuus wird bei Fieber und Magen-Darm-Erkrankungen verwendet.
Blütenessenz:
Die Blütenessenz der Sonnenblume bringt uns mit unserer männlichen, aktiven Seite in Kontakt. Sie lässt uns Mut, Tatkraft und Entschlossenheit entwickeln, ohne dabei aggressiv zu sein.
Wissenswertes:
griechisch „helios“ = Sonne, griechisch „anthos“ = Blume, lateinisch „annus“ = Jahr (letzteres bezieht sich auf die einjährige Wachstumsphase der Sonnenblume)
In der Kosmetik ist das Öl manchmal Bestandteil von Cremes.
In der Aromatherapie wird Sonnenblumenöl als Trägeröl eingesetzt.
Auch als Massageöl ist Sonnenblumenöl beliebt.
In der Industrie ist das Sonnenblumenöl auch in Farben und Lacken zu finden. Zudem wird es bei der Herstellung von Tuch und Leder eingesetzt.
In der Aromatherapie wird Sonnenblumenöl als Trägeröl eingesetzt.
Auch als Massageöl ist Sonnenblumenöl beliebt.
In der Industrie ist das Sonnenblumenöl auch in Farben und Lacken zu finden. Zudem wird es bei der Herstellung von Tuch und Leder eingesetzt.
Die Sonnenblumenkerne werden in verschiedenen Backwaren verwendet, (manchmal geröstet) geknabbert oder Salaten zugegeben. Sonnenblumenöl findet Verwendung beim Kochen, Backen, Frittieren, als Salatöl, in Mayonnaisen und Margarinen. Die Blütenknospen hat man früher in Salzwasser gekocht und dann wie Artischocken gegessen.
Eine Besonderheit der Sonnenblume ist, dass sich ihre Blätter und Knospen nach der Sonne ausrichten. Dies geschieht durch sogenannte Motorzellen, die auf blaues Licht reagieren. Diesen Effekt nennt man Heliotropismus (griechisch für „Hinwendung zur Sonne“).
Die Sonnenblume wird auch zur Reinigung von belasteten Böden eingesetzt, weil sie die Fähigkeit besitzt, der Erde Schadstoffe zu entziehen.
Angeblich enthält das Stängelmark Salpeter. Wenn man den Stängel anzündet, soll dieser brennen wie eine Rakete.
Das Sonnenblumenöl findet auch Verwendung in verschiedenen Farben und Lacken, wird in der Lederverarbeitung und in der Tuchfabrikation eingesetzt, dient als Biokraftstoff und wird zu Biodiesel umgewandelt.
In Kansas (USA) ist die Sonnenblume ein Staatssymbol.
Die Partei Bündnis 90/Die Grünen hat die Sonnenblume als Erkennungssymbol, genauso wie die Hippiebewegung der 60er Jahre (Blumenkinder).
In Kaarst (Nordrhein-Westfalen) hat im Jahr 2009 eine Sonnenblume die stattliche Höhe von 8,03 Meter erreicht – dies ist wahrscheinlich ein Weltrekord.
Die Sonnenblume wird auch zur Reinigung von belasteten Böden eingesetzt, weil sie die Fähigkeit besitzt, der Erde Schadstoffe zu entziehen.
Angeblich enthält das Stängelmark Salpeter. Wenn man den Stängel anzündet, soll dieser brennen wie eine Rakete.
Das Sonnenblumenöl findet auch Verwendung in verschiedenen Farben und Lacken, wird in der Lederverarbeitung und in der Tuchfabrikation eingesetzt, dient als Biokraftstoff und wird zu Biodiesel umgewandelt.
In Kansas (USA) ist die Sonnenblume ein Staatssymbol.
Die Partei Bündnis 90/Die Grünen hat die Sonnenblume als Erkennungssymbol, genauso wie die Hippiebewegung der 60er Jahre (Blumenkinder).
In Kaarst (Nordrhein-Westfalen) hat im Jahr 2009 eine Sonnenblume die stattliche Höhe von 8,03 Meter erreicht – dies ist wahrscheinlich ein Weltrekord.
Geschichte/Mythologie/Magie:
Archäologischen Funden zufolge wurden Sonnenblumen bereits 2500 vor Christus in Mexiko City und im Gebiet des Mississippi angebaut. Sonnenblumenkerne und -öl wurden vermutlich schon vor 3.000 bis 4.000 Jahren in Nordamerika als Nahrungslieferant verwendet.
Der spanische Eroberer Francisco Pizarro berichtete im 16. Jahrhundert, dass die Inkas in der Sonnenblume eine Erscheinungsform ihres (Sonnen)gottes sahen. Im gleichen Jahrhundert wurde die Sonnenblume nach Europa gebracht und war hier zunächst nur als Zierpflanze in Gärten verbreitet. Ab dem 17. Jahrhundert wurde sie als Ersatz für Kaffee oder Schokolade entdeckt. Als Ölpflanze wurde sie erst ab dem 18. Jahrhundert verwendet.
Der spanische Eroberer Francisco Pizarro berichtete im 16. Jahrhundert, dass die Inkas in der Sonnenblume eine Erscheinungsform ihres (Sonnen)gottes sahen. Im gleichen Jahrhundert wurde die Sonnenblume nach Europa gebracht und war hier zunächst nur als Zierpflanze in Gärten verbreitet. Ab dem 17. Jahrhundert wurde sie als Ersatz für Kaffee oder Schokolade entdeckt. Als Ölpflanze wurde sie erst ab dem 18. Jahrhundert verwendet.
Es gibt in der griechischen Mythologie eine Geschichte, nach der sich ein Mädchen namens Clytia in den Sonnengott Apollon verliebte und ihn 9 Tage lang beobachtete, wie er mit seinem Wagen über den Himmel fuhr. Schließlich verwandelte sie sich in eine Sonnenblume. Da unsere heutige Sonnenblume aber erst 1530 aus Amerika in Europa eingeführt wurde, handelt es sich in dieser Geschichte um eine andere Pflanze.
Die Inkas sahen in der Sonnenblume eine Erscheinungsform ihres (Sonnen)gottes. Auch für die Azteken war sie eine heilige Pflanze: Sie schmückten ihre Tempel mit Sonnenblumen aus Gold und die aztekischen Priesterinnen wurden mit Sonnenblumen geschmückt.
Allgemein wurde die Sonnenblume mit vielen Sonnengöttern assoziiert, aber speziell mit Apollo. Darüber hinaus betrachteten einige Kulturen die Sonnenblume als Pflanze der Ernte und so wurde sie auch mit Erntegöttern, speziell mit der Göttin Demeter, in Verbindung gebracht.
Die Inkas sahen in der Sonnenblume eine Erscheinungsform ihres (Sonnen)gottes. Auch für die Azteken war sie eine heilige Pflanze: Sie schmückten ihre Tempel mit Sonnenblumen aus Gold und die aztekischen Priesterinnen wurden mit Sonnenblumen geschmückt.
Allgemein wurde die Sonnenblume mit vielen Sonnengöttern assoziiert, aber speziell mit Apollo. Darüber hinaus betrachteten einige Kulturen die Sonnenblume als Pflanze der Ernte und so wurde sie auch mit Erntegöttern, speziell mit der Göttin Demeter, in Verbindung gebracht.
Man schrieb der Sonnenblume eine allgemeine Schutzfunktion zu. Gegen Alpträume und zum Schutz vor Pocken hängte man sich eine Kette aus Sonnenblumenkernen um den Hals. Das Essen von Sonnblumenkernen soll gut für die Stimme sein, aber auch die Fruchtbarkeit bei Frauen steigern. Bei den Slawen wurden Sonnenblumen bei Liebeszaubern eingesetzt.
Wenn die Pflanzen viele Blüten tragen, soll der Wein in diesem Jahr besonders gut werden.
Für eine schnelle Wunscherfüllung soll man eine Sonnenblume bei Sonnenuntergang pflücken. Der dabei ausgesprochene Wunsch wird innerhalb eines Tages in Erfüllung gehen.
Legt man eine Sonnenblume nachts unters Bett, soll dies helfen, die Wahrheit zu erkennen. Der Saft des Stängels soll Tugendhaftigkeit verleihen, wenn man sich damit einreibt. Die Blüten lassen sich auch als Badezusatz verwenden.
Wenn die Pflanzen viele Blüten tragen, soll der Wein in diesem Jahr besonders gut werden.
Für eine schnelle Wunscherfüllung soll man eine Sonnenblume bei Sonnenuntergang pflücken. Der dabei ausgesprochene Wunsch wird innerhalb eines Tages in Erfüllung gehen.
Legt man eine Sonnenblume nachts unters Bett, soll dies helfen, die Wahrheit zu erkennen. Der Saft des Stängels soll Tugendhaftigkeit verleihen, wenn man sich damit einreibt. Die Blüten lassen sich auch als Badezusatz verwenden.
Sonnenblumen kann man in der Magie natürlich hervorragend als Symbol für die Sonne einsetzen und für alles, was mit der Sonnenenergie in Verbindung gebracht wird. Sie steht aber auch für Fruchtbarkeit und Wachstum, wegen ihres hohen Wuchses und der vielen Samen (Sonnenblumenkerne).
Die Blütenblätter werden auch hin- und wieder Räucherungen zugefügt, die die Kraft der Sonne anziehen sollen. Sie soll auch als Schutz gegen negative Energien bringen, wenn mit der Deva der Pflanze Kontakt aufgenommen und um den Schutz gebeten wird.
Sonnenblumen-Öl wird darüber hinaus bei der Zubereitung von Ritualöl eingesetzt.
Die Blütenblätter werden auch hin- und wieder Räucherungen zugefügt, die die Kraft der Sonne anziehen sollen. Sie soll auch als Schutz gegen negative Energien bringen, wenn mit der Deva der Pflanze Kontakt aufgenommen und um den Schutz gebeten wird.
Sonnenblumen-Öl wird darüber hinaus bei der Zubereitung von Ritualöl eingesetzt.
Sonnenblumen eignen sich sehr gut als Altarschmuck beim Fest der Sommersonnwende.
Element: Feuer
Geschlecht: Männlich
Götter: Apollo, Demeter, Huitzilopochtli, Inti
Chakra : Solarplexus
Sternzeichen: Löwe
Rune: Sowilo










1 Kommentare:
Ungeschälte Kerne sind eine spannende Knabberei. Man kann sie knacken, ohne die Hände zu benutzen -- nur mit den Zähnen, wie die Russen und die Türken es machen. Es gehört ein wenig Übung dazu.
Kommentar veröffentlichen