Botanischer Name: Ranunculus acris
Englischer Name: Meadow Buttercup
Volksnamen: Acker-Hahnenfuß, Butterblume, Schmalzblume, Bettler-Hahnenfuß, Blatterkraut, Brennkraut, Gelber Hahnenfuß, Gickelhaxen, Goldblümli, Goldschüssel, Giftblume, Hahnenpot, Karnunkel, Hennapaten, Krähenfuß, Kreinfoot, Ranunkel, Schmalzblume, Teufelskraut, Warzenkraut.
Familie: Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae)
Inhaltstoffe: Ranunculin, Anemonin, Protoanemonin, Saponine, Vitamin C, Gerbstoff, Asparagin, Arginin
Sammelzeit: Sommer
Heilwirkungen:
Sammelzeit: Sommer
Heilwirkungen:
Wird eingesetzt bei: Muskelschmerzen, Hautausschläge, Bindehautentzündung, Warzen
Früher wurden Blätter und Stängel als Abführmittel verwendet und der Saft der Pflanze gegen Warzen eingesetzt. Auch sind Erwähnungen als Mittel gegen Pest, Hauterkrankungen, Gicht, Rheuma und Augenleiden bekannt.
Ranunculus acris wird in der Homöopathie gegen Muskelschmerzen, Hautausschläge und Bindehautentzündung eingesetzt.
Blütenessenz:
Die Blütenessenz des Hahnenfußes ist besonders für schüchterne Menschen nützlich, die nur schwer etwas mit sich selbst anfangen können sowie leicht zu irritieren und zu beeinflussen sind. Sie soll dabei helfen eine eigene Form des Lebens zu finden, die auf Selbstvertrauen und Selbstwertschätzung gründet.
Auch hilft sie jenen, deren Fähigkeiten gesellschaftlich nicht angesehen werden, ihre Begabungen als wertvoll zu erkennen. Sie verbessert das Selbstvertrauen.
Auch hilft sie jenen, deren Fähigkeiten gesellschaftlich nicht angesehen werden, ihre Begabungen als wertvoll zu erkennen. Sie verbessert das Selbstvertrauen.
Wissenswertes:
Die Bezeichnung Hahnenfuß steht wahrscheinlich in Zusammenhang mit der Form der Blätter, die zusätzliche Bezeichnung „scharf“ kommt vom scharf-brennenden Geschmack, der Name Ackerhahnenfuß bezeichnet den Standort der Pflanze, Butterblume verweist auf die Farbe der Blüten. Das lateinische Ranunculus bedeutet Fröschchen, lateinisch acris bedeutet Acker.
Die Bezeichnung Hahnenfuß steht wahrscheinlich in Zusammenhang mit der Form der Blätter, die zusätzliche Bezeichnung „scharf“ kommt vom scharf-brennenden Geschmack, der Name Ackerhahnenfuß bezeichnet den Standort der Pflanze, Butterblume verweist auf die Farbe der Blüten. Das lateinische Ranunculus bedeutet Fröschchen, lateinisch acris bedeutet Acker.
Achtung: Alle Teile der frischen Pflanze sind giftig (Nicht jedoch im getrockneten Zustand)
Bei äußerer Anwendung kommt es zu Rötungen und Juckreiz, evtl. auch zur Blasenbildung. Bei innerer Anwendung kommt es zu Vergiftungserscheinungen, wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall, stärkere Vergiftungen können auch zum Kreislaufkollaps und zum Tod führen.
Auch für Pferde und Kühe ist die Pflanze giftig (nicht jedoch im getrockneten Heu)
Geschichte/Mythologie/Magie:
Angeblich haben sich früher Bettler mit dem scharfen Saft des Acker-Hahnenfuß eingerieben, um durch die dadurch entstehenden Wunden Mitleid zu erregen.
Man glaubte wegen der Farbe der Blüten, dass Kühe, die Hahnenfuß fressen, fettere Milch geben. In Schweden war der Glaube verbreitet, dass man gute Butter bekommt, wenn man die ersten Blüten des Hahnenfußes, die man im Frühjahr sieht, isst. (Beides ist gefährlich, da Hahnenfuß/Butterblume giftig ist.)
Man soll durch den Schatten, den eine Hahnenfußblüte auf der Hand wirft, feststellen können, wie viel Butter der Betreffende gegessen hat.
Hält man eine Hahnenfußblüte unter das Gesicht, so isst man viel Butter oder man wird reich, wenn das Kinn gelblich schimmert.
Hängt man am Fronleichnams-Tag Hahnenfußkränze vor das Fenster, so erhält man einen Wettersegen.
Gegen Zahnschmerzen soll man sich die Wurzel des Hahnenfuß an den kleinen Finger binden.
Bei erfrorenen Gliedmaßen soll es helfen, wenn man diese in einem Hahnenfuß-Sud badet.
Bei Fieber soll man sich Hahnenfuß um die Handgelenke wickeln und diesen dann nach 24 Stunden verbrennen. Diese Prozedur soll dreimal wiederholt werden.
Man soll durch den Schatten, den eine Hahnenfußblüte auf der Hand wirft, feststellen können, wie viel Butter der Betreffende gegessen hat.
Hält man eine Hahnenfußblüte unter das Gesicht, so isst man viel Butter oder man wird reich, wenn das Kinn gelblich schimmert.
Hängt man am Fronleichnams-Tag Hahnenfußkränze vor das Fenster, so erhält man einen Wettersegen.
Gegen Zahnschmerzen soll man sich die Wurzel des Hahnenfuß an den kleinen Finger binden.
Bei erfrorenen Gliedmaßen soll es helfen, wenn man diese in einem Hahnenfuß-Sud badet.
Bei Fieber soll man sich Hahnenfuß um die Handgelenke wickeln und diesen dann nach 24 Stunden verbrennen. Diese Prozedur soll dreimal wiederholt werden.
Als Räucherung und in (Hexen)salben soll der Hahnenfuß die Konzentration und mediale Fähigkeiten unterstützen. Auch verbessert er angeblich den Kontakt zur Anderswelt (wenn zum Beispiel darin gebadet wird) und soll sogar dabei helfen, dass sich Spirits materialisieren können.
Als Kraut des Hymeneios eignet sich der Einsatz von Hahnenfuß bei Handfastings und Ehezeremonien, aber auch in Ritualen, wo es um Schwüre geht.
Planet: Pluto, Mars mit Pluto (nach Johannes Vehlow), Venus
Element: Feuer, Wasser
Geschlecht: Neutral
Gottheit: Hymeneios
Tarot: XV Der Teufel/Die Versuchung
Tarot: XV Der Teufel/Die Versuchung










2 Kommentare:
Danke für diesen Beitrag!
Wir hatten früher den ganzen Hof damit voll. Man erzählte uns nur, dass er giftig sei......mehr nicht,....leider...
Liebe Grüße
Grey Owl
Hallo Grey Owl,
ja...ich kenne die "Butterblume" auch noch aus meiner Kindheit. Ist schon interessant, was in dieser so verbreiteten Pflanze alles drin steckt.
BB
Kat
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