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Sonntag, 17. August 2008

Springkraut

Überall an Bachläufen und Waldrändern schießt zur Zeit das Drüsige Springkraut in die Höhe. Auf mich macht es mit seinen eindrucksvollen, leuchtenden Blüten einen schon fast animalischen Eindruck. Man sieht ihm seine Giftigkeit regelrecht an.

Die Illustration zeigt die bei uns heimische Art "Echtes oder Großes Springkraut"

Botanischer Name: Impatiens glandulifera, Impatiens parviflora, mpatiens noli-tangere, Impatiens walleriana u.a.
Englischer Name: Impatiens
Volksnamen: Impatiens glandulifera : Indisches Springkraut, Emscherorchidee, Wupperorchidee, Polizisten-Helm, drüsiges Springkraut
Impatiens parviflora: kleines Springkraut, Kleinblütiges Springkraut, Sibirisches Springkraut
Impatiens noli-tangere: Echtes Springkraut, Große Springkraut, Großes Rührmichnichtan, Wald-Springkraut oder Altweiberzorn
Impatiens walleriana: fleißiges Lieschen
Familie: Balsaminengewächse = Balsaminaceae
Inhaltstoffe: Öl, Tanin, Säure, Bitterstoffe
Verwendete Teile: Blätter, Samen, Blüten
Sammelzeit: April bis Oktober

Heilwirkungen:
wirkt harntreibend, Bakterien hemmend
wird äusserlich eingesetzt bei Hämorrhoiden, Hautirritationen, Wiesendermatitis, stark geschwollenen Insektenstichen

Blütenessenz:
Impatiens (drüsiges Springkraut) gehört zu den 39 klassischen Blütenessenzen nach Dr. Bach.
Die Impatiens-Essenz hilft ungeduldigen Menschen, denen nichts schnell genug gehen kann und durch Langsamkeit anderer Menschen schnell gereizt reagieren. Wenn man zur Hast, Hektik, Unruhe, Nervosität neigt, kann Impatiens genauso helfen, wie bei erhöhten Stress zum Beispiel durch Termindruck. Die Essenz fördert Geduld und Umsichtigkeit, man wird ruhiger und ausgeglichener. Impatiens ist auch Bestandteil der First Aid Remedy und kann außerdem Hyperaktiven Kindern helfen. Auch Für nervöse, leicht reizbare Tiere ist Impatiens-Essenz empfehlenswert.
Auf der körperlichen Ebene hilft die Impatiens-Essenz bei Juckreiz, Bluthochdruck, Muskelspannungen, Schlafstörung, Krämpfen, Schilddrüsenüberfunktion, Verkrampfungen, Zuckungen, nervöser Hautausschlag etc.

Wissenswertes:
Das Öl kann als Lampenöl verwendet werden. Die Samen schmecken nussig und können geknappert werden.
Das ursprünglich aus dem Himalaya stammende drüsige Springkraut wurde 1830 nach England importiert und verbreitete sich von dort zunächst als Gartenpflanze, später verwildert über ganz Europa. Es
droht die einheimische Vegetation von ihren natürlichen Standorten zu verdrängen.

Nicht innerlich anwenden! Löst Brechreiz aus!

Geschichte/Mythologie/Magie:
Springkraut soll gegen Verhexung helfen. In der Blumensprache bedeutet es: „Bleib mir vom Leib.“

Planet: Jupiter mit Merkur

Samstag, 16. August 2008

Eberesche

In diesen Tagen sieht man wieder überall die leuchtend roten Beeren der Eberesche. Für mich immer ein Zeichen, daß es (leider) langsam wieder auf den Herbst zugeht.


Botanischer Name: Sorbus aucuparia
Englischer Name: Rowan Berry
Volksnamen: Aberesche, Amselbeere, Drosselbeere, Ebisch, Ebsche, Gimpelbeer, Haweresche, Judenkirsche, Moosesche, Stinkholz, Vogelbeere, Wilde Esche, Wielesche, Aewischen, Aebsche, Ebsche, Absche, Abschbeere, Stinkesche Schwi(n)-Esch, Aschekirsche, Vogelkirsche, Drosselbeeren, Merlekisch = Amselkirsche, Kransvogelbeen, Kramtsbeerbaum, Krammetskiesch, Gimpelbeer, Kreienbeen = Krähenbeeren, Krackenbeer, Krackjene, Chrottabeeri, Düwelski(a)schen, Stinkfulen, Faulbaum, Faulbeer, Quitsche, Drachenbaum, Quickbaum
Familie: Rosengewächse = Rosaceae
Inhaltstoffe: Vitamin C, Gerbstoff, Sorbitol, Sorbitansäure, Zitronensäure, Apfelsäure, Bernsteinsäure, Weinsteinsäure, Spuren der Parasorbinsäure (leicht giftig), Bitterstoff, Pektin, ätherisches Öl
Verwendete Teile: Früchte, Blätter
Sammelzeit: Juli bis Oktober

Heilwirkungen:
wirkt harntreibend, Immunsystem stärkend, astringierend, entzündungshemmend, schmerzstillend.
wird eingesetzt bei Leberproblemen, Leberzirrhose, Gallenproblemen, Gallenstauung, Gallenblasenentzündung, Gallengangsentzündung, Gallensteinen, Verdauungsbeschwerden, Völlegefühl, Verstopfung, Skorbut, Durchfall, Bronchitis, Lungenentzündung, Grünem Star,

Baumheilkunde
Die Eberesche soll reinigende Wirkung auf allen Ebenen haben (Körper, Seele, Geist). Sie hilft denen, die zu sehr mit ihrem Leben hadern und in sich gekehrt mit Unzufriedenheit sich selbst vergiften.

Wissenswertes:
Der Name Eberesche leitet sich vermutlich vom altdeutschen „Aber“ (wie in „Aberglaube“) ab, was soviel wie „falsch“ bedeutet. Eine andere Etymologie führt den Namen auf ein indogermanisches Wort für dunkelrot zurück. Die Früchte der Eberesche wurden früher zum Vogelfang verwendet, deshalb der Name aucuparia (avis = Vogel, capere = fangen). Moutain Ash ist der alte gälische Name dieses Baumes. Der englischer Name "rowan" ist verwandt mit dem nordischen runa=Zauber, und dem Sanskritwort runa, das Zauberer bedeutet.

Aus den Beeren der Ebereschen können Marmelade, Saft, Likör und Schnaps hergestellt werden.

Wenn die Eberesche viele Beeren trägt, soll es einen harten Winter geben.

Geschichte/Mythologie/Magie:
Die Eberesche ist eines der 9 heiligen Hölzer aus der Wiccan-Rede, die in einem Ritualfeuer verbrannt werden. Und das wohl nicht ohne Grund.
Schon im alten
Griechenland galt der Baum als heilig und seine Früchte durften nur dann gegessen werden, wenn man gleichzeitig seinen Ahnen Respekt erwies. Legenden aus dem skandinavischen Raum heißt es, dass die erste Frau aus einer Eberesche geschaffen wurde. Die Beeren der Eberesche galten als Speise der Götter.
Die Eberesche galt und gilt vor allem als Baum des Schutzes. Sie schützt vor Blitzschlag und bösen Geistern, vor Hexen, Drachen und Trollen, vor Verzauberung und allgemein vor negativen Energien. Auf ihre Bedeutung als einer der mächtigsten Talismane verweist ein Fund eines Ebereschenzweiges im Medizinbeutel eines bronzezeitlichen Grabes in Schweden.
So bilden zum Beispiel zwei dünne Zweige, die mit einem roten Faden zu einem Kreuz zusammengebunden wurden, ein Schutzamulett, das Jahrhunderte alt ist. An den Türrahmen gehängte Zweige sollen das Heim schützen. Das selbe gilt für eine im eigenen Garten wachsende Eberesche, so lange diese gesund ist und man den Geist des Baumes mit Respekt begegnet. Auch die Druiden glaubten, dass die Eberesche vor Unheil und negativen Zaubern schützen kann und pflanzten sie um ihre heiligen Plätze zu beschützen. In Irland kennt man die Eberesche immer noch unter den Namen „fid na ndruad“ = Druidenbaum.
Für die keltischen Priester war die Eberesche der Baum des Lebens. Als einer der ersten Bäume, die sich im Frühling belauben, war sie ein Symbol des Wiedererwachens nach der harten Winterzeit, des Sieges des Lichtes über die Dunkelheit. Rituell kann man die Teile des Baumes also gut für Neuanfänge verwenden, um die Dinge in Bewegung zu setzen.
Eberesche soll auch die physischen Kräfte stärken und die Heilung von Krankheiten stärken. Trägt man die Beeren oder das Holz bei sich oder verräuchert man es, hilft es, sich zu erholen. Zudem werden diese Teile der Pflanze auch zu Kräutersäckchen und Getränken hinzu gefügt, die für Heilung bestimmt sind.

Außerdem wird die Eberesche für verschiedene Fruchtbarkeitszauber verwendet, die nicht selten eng mit Beltane (1. Mai) verknüpft sind. Am Morgen nach Beltane schlugen Bauern ihre Kühe im Stall mit Ästen der Eberesche, um sie fruchtbar zu machen. In manchen Gemeinden wird die Braut vor der Trauung mit einem Ebereschenzweig bzw. Lebensrute geschlagen, um sie fruchtbar zu machen.
Eberesche soll auch Visionen und den Kontakt zur Anderswelt unterstützen. Die Beeren oder auch das Holz lassen sich zum Beispiel als Räucherung verwenden, um hilfreiche Wesen aus der astralen Welt einzuladen oder mit der Großen Muttergöttin in Kontakt zu treten.
Angeblich sollen die Druiden Feuer aus Ebereschenholz entfacht haben, um durch das Einatmen des Rauches in Trance zu gelangen. In diesem Seinszustand soll die Eberesche sie vor kommenden Gefahren und Veränderungen gewarnt haben. Auch heute werden Ebereschenräucherungen zur Divination verwendet, um Einblick in die Zukunft zu erhalten. Sie soll einem das höhere Wissen vermitteln, dass man benötigt, um siegreich alle Gefahren des Lebens zu überstehen.
Überhaupt gilt die Eberesche als Glücksbringer und verhilft zu Geld und Macht genauso, wie zu innerem Reichtum und höheren Wissen
Aus den Äste werden gerne Wünschelruten und Zauberstäbe gemacht.

Keltisches Baumhoroskop
Welchem Zeiträumen die Eberesche im sogenannten keltischen Baumhoroskop zugeordnet wird, darüber sind sich die Quellen nicht einig: An manchen Stellen werden 1. bis 10. April und 4. bis 13. Oktober genannt, an anderer Stelle wiederum 14. bis 22. Januar und 15. bis 23. Juli. Und auch, was das nun für die in diesen Zeiträumen geborenen Menschen bedeutet, scheint nicht ganz eindeutig zu sein.
Ebereschen sind biegsam und anpassungsfähig und wachsen in jeglicher Umgebung. Menschen mit diesem Zeichen gelten also als kompromissbereit, entgegenkommend und ausgesprochen flexibel, sind dabei aber auch ausdauernd, genügsam und stark. Durch die Stürme des Lebens werden sie nur selten gebrochen.
Das dem Baum zugeschriebene Ogham-Zeichen ist Luis, was Schwarm oder „große Menge“ bedeutet. Ebereschengeborene haben demnach einen ausgeprägten Sinn für die Gemeinschaft. Sie sind hilfsbereit, entgegenkommend, diplomatisch und gesellschaftliche Werte und Konventionen, sowie Gerechtigkeit sind ihnen sehr wichtig. Zudem haben sie ein sehr hohes Harmoniebedürfnis. Leben und Leben lassen ist das Grundprinzip dieser Menschen. Sie sind sehr verträgliche Typen, die sich zwar nicht unterkriegen lassen , aber auch keinem anderen die Lebensgrundlage streitig machen und sehr darauf bedacht sind, keinem zu schaden. Das Streben nach Harmonie und Gerechtigkeit dieser „Weltverbesserer“ kann aber auch dazu führen, dass sie unter Widerspruch zwischen ihren eigenen Ansprüchen und den Gegebenheiten des Lebens leiden. Häufig findet man deswegen unter den Ebereschenmenschen die konfliktscheuen, ewigen Ja-Sager. Die dominanteren Ebereschen-Typen hingegen versuchen, ihre eigenen Ansprüche durchzusetzen und anderen ihren Willen und ihre Ansichten aufzuzwängen. Letztendlich gelingt es auch der Eberesche selbst selten, ihren eigenen Anforderungen zu genügen. Das kann dazu führen, dass sie entweder einen ungeheuren Ehrgeiz entwickelt oder aber sich selbst durch chaotisches Verhalten boykottiert.
Die Eberesche steht für höheres Wissen und Ebereschengeborene streben demnach nach umfassender Bildung. Sie sind haben oft sehr viele unterschiedliche Interessensgebiete und ein Geschick, die Dinge zu analysieren und zu organisieren.
Auch in der Liebe suchen die Ebereschen nach Harmonie und Gleichberechtigung. Eberesche-Menschen sind sehr liebevolle, sensible und vor allem romantische Naturen. Und sieht man ihre Sensibilität und ihr Harmoniestreben nicht als Schwäche an, sind sie der perfekte Partner, zumal sich in ihrer Gesellschaft niemand zu irgend etwas gedrängt fühlen muss.

Planet: Sonne, Venus mit Jupiter und Mars
Element: Feuer
Gottheiten: Thor, Donar, Brigid, Brigantia, Dagda, Der Gehörnte, Lugh
Rune: Nauthis

Ogham-Zeichen: Luis

Sonntag, 10. August 2008

Labkräuter


Botanischer Name: Galium
Englischer Name: cleaver, clivers
Volksnamen: Klettenlabkraut : Klief, Klefertjes, Kliewen, Klime, Kläwer, Klebgras, Klabergrås, Klebern, Klebling, Klebal, Zaunkleber, Hafta, Haftemasch, Düselsdrât, Klimmup, Tunrank, Tûnri, Tunrid, Tunrîder, Tûnriche, -rigge, Tunrideken, Krup dörn Tun, Riche, Rigge
Wahres Labkraut: Bettstroh, Liebfrauenstroh, Milchgerinnkraut, Wundstillkraut
weitere Namen: Waldstroh, Grasstern, Gliedkraut, Beinritzenkraut, Unser-Frauen-Bettstroh, Bitterstielkraut, Butterstiel, Käselab, Herzbresten, Lauritzen, Magerkraut, Wegstroh,

Familie: Rötegewächse (Rubiaceae)
Inhaltstoffe: Glykosid, Saponine, Rubichlorsäure, Zitronensäure, Galitannsäure, Alizarinthypus, Asperulosid, Spurenelemente, Enzym Lab (alle Labkräuter haben in etwa die gleichen Inhaltstoffe, nur die Konzentration ist unterschiedlich)
Verwendete Teile: das blühende Kraut
Sammelzeit: Juni bis August

Heilwirkungen:
wirkt harntreibend, wundheilend
wird angewendet bei
Hautleiden, Flechten, Ekzeme, Fingernagelgeschwür, Hautunreinheiten,
Magenentzündung, Darmentzündung, Wasserstauungen, Blasenentzündung, Nierensteine, Nierengries, Blasensteine, Blasengries, Übergewicht, Mumps, Entzündungen im Mund, Entzündung der Vagina, Prostataentzündung
reinigt die Lymphgefäße, stärkt das Immunsystem, hilft gegen extreme Mattigkeit

Wissenswertes:
Der Name Labkraut leitet sich von der Verwendung als Säurungsmittel bei der Käseherstellung ab. Auch der botanische Name verweißt auf diese Anwendung, griech. gala = Milch.
In der Heilkunde wird vor allem das Kletten-Labkraut (Galium aparine) und das Echte Labkraut (Galium verum) verwendet.

Bei Herannahen eines Gewitters soll das Echte Labkraut besonders stark duften.

Geschichte/Mythologie/Magie:
Labkraut (v.a. Galium verum) gehört zu den Bettstroh-Kräutern, die man den Gebärenden und den Säuglingen ins Lagerstroh legte, um sie vor Verzauberung zu schützen. Es war bzw. ist Bestandteil des Kräuterweihe-Buschens. Es soll aber auch die Liebe anfeuern und wird zur Anziehung derselbigen mitgeführt.
Bei den Germanen soll es der Göttin Freya geweiht gewesen sein.

Planet: Mond mit Venus
Element: Wasser

Freitag, 8. August 2008

Rosen und Hagebutten


Botanischer Name: Rosa canina, Rosa arvensis u.v.a.
Englischer Name: Roseship
Volksnamen: Hundsrose, Heckenrose, Wildrose, Zaunrose, Weinrose, Apfelrose, Hagrose, Hagedorn, Hetschepetsch, Hiefe, Honietenstrauch, Schlafdorn, Hägen, Hiefe, Hiffen, Hiften, Hüffe,Rosenäpfel, Hetschhiven, Hetscherl, Hiven, Hagebutze, Häbutje, Hombuëzen, Hambutte, Haumbodden, Hûmbodden, Hombuden , Hânepötzen, Hawodele, Buddeln, Boddele, Bottel, Bötteln, Butte, Buttle, Bottelter, Butteltendôn, Butte(n)rösle, Arschkitzl, Lochkitzle, Arschkratzelche, Kratzärschle, Krätzamarsch, Friggas Dorn
Familie: Rosengewächse = Rosaceae
Inhaltstoffe: Vitamin C, Flavone, Fruchtsäuren, Vitamin B-Komplex
Verwendete Teile: Blüten, Früchte (ohne Kerne)
Sammelzeit: Blüten: Mai bis Juli, Früchte: Herbst

Heilwirkungen:
Die Früchte (Hagebutten) dienen der Stärkung des Immunsystems und können bei Vitamin-C-Mangel eingesetzt werden. Rosenwasser wirkt antiseptisch, blutstillend und astringierend und wird zur Haut und Augenpflege eingesetzt.
Das ätherische Rosenöl hilft vor allem Frauen bei Depressionen, PMS und Liebeskummer, wirkt aber auch
aphrodisisch, sowie gegen Abgeschlagenheit, Verstopfung, Ermüdung und Kopfschmerz.

Blütenessenz:
Wild Rose steht für Hoffnung und Lebensfreude.
Wild Rose Essenz kann helfen, wenn man ohne vernünftigen Grund gegenüber dem Leben gleichgültig ist und resigniert hat. Häufig wird dieser Zustand durch Misserfolgen, Enttäuschungen oder schweren Erkrankungen hervorgerufen. Wenn man glaubt, dass sich die Situation nicht verändern lässt und sich deswegen apathisch mit dem Schicksal abfindet, hilft diese Essenz wieder Eigeninitiative zu entwickeln. Man entwickelt wieder Zuversicht, Unternehmungslust und Freude
Auf körperlicher Ebene hilft die Essenz auch gegen Kraftlosigkeit, Immunschwäche, Anämie, Kreislaufprobleme, Vitamin – oder Mineralienmangel helfen.
Auch depressiv erscheinenden Tieren kann die Essenz helfen.

Wissenswertes:
Die verschiedenen Formen des Wortes Rose (lateinisch: rosa, griechisch: rhodon, keltisch: roschaill, slavisch: roža usw.) stammen wohl alle von dem indogermanischen vrod oder vard, das im Sanskrit als vrad = zart, biegsam erhalten ist. Im Althochdeutschen hieß huifo Dornstrauch, daher der umgangssprachliche Name Hiffen für Hagebutten.

Geschichte/Mythologie/Magie:
Die Rose wurde von den Sumerern und Kretern verehrt und von den Persern vor bereits 4000 Jahren kultiviert. Im alten Ägypten war die Rose ein Symbol für Vollkommenheit, für die Griechen stand sie für Schönheit. Die rote Rose soll aus dem Blut des Adonis entsprungen sein. Die Römer streuten bereits Rosenblätter auf das Hochzeitsbett, um die Fruchtbarkeit zu gewährleisten oder begrenzten sich bei Festen und Orgien mit Rosen, um länger nüchtern zu bleiben.

Die Rose war und ist Inbegriff des Weiblichen. Rosenknospen stehen für junge Frauen, die entfalteten Blüten stehen für die voll erblühte Frau.

In der Antike war sie die Blume der Liebesgöttin Aphrodite bzw. Venus., im christlichen Mittelalter stand sie für Maria und göttliche Liebe.

Die Rose ist aber auch ein Symbol für Liebe, Reinheit, Leben, Fülle, Fruchtbarkeit, Sinnlichkeit und Sexualität, Schönheit, aber auch für Vergänglichkeit und für das Mysterium von Leben, Tod und Wiedergeburt.

Eine siebenblättrige Rose war ein Sinnbild der verschiedenen Zusammenhänge der Alchemie (z.B. sieben Planeten)

Wie alle dornigen Sträucher gilt die Heckenrose als Schutz vor Verzauberung und bösen Geistern. Sie steht aber auch für die Verbindung von Gegenteilen wie männlich (Dornen) und weiblich (Blüte). Somit verwendet man sie für Liebesräucherungen, Segnungsräucherungen oder als verbindendes Glied um Gegensätze zusammen zu führen. Die Blütenblätter sollen Glück, Harmonie, Heilung und Schutz bringen.

Hagebutten auf eine Schnur gefädelt und als Kette getragen sollen die Liebe anziehen.

Die Wurzel fand gegen den Biss tollwütiger Hunde Anwendung.

Die Gewebewucherungen, die durch den Einstich der Gallwespe in die Blattanlagen entstehen nennt man auch Rosen- oder Schlafäpfel, aber auch Schalfkunz oder Schlafdorn. Bis ins 17. Jhd wurden sie von Badern als Zauberkugeln verkauft, denn sie sollen gegen Behexung und Krämpfe helfen und zu einem ruhigen Schlaf verhelfen.
Als einschläferndes Mittel wurden die sogenannten Schlafäpfel auch unter das Kopfkissen gelegt.

Zudem werden Hagebutten dazu eingesetzt, die Energie eines Rituals zu erhöhen.

Planet: Mars und Venus
Element: Feuer
Sternzeichen : Fische, Stier, Waage, Skorpion

Chakra: Stirnchakra, Herzchakra
Gottheiten: Venus, Aphrodite, Hathor, Hulda, Eros, Amor, Demeter, Isis, Adonis, Aurora, Flora, Dionysos, Freya

Dienstag, 5. August 2008

Nachtkerze

Botanischer Name: Oenothera biennis
Englischer Name: Common evening-primrose
Volksnamen: Süßwurzel, Abendblume, Rapontika, Sommerstern, Nachtstern, Eierblume, Gelber Nachtschatten, gelbe Rapunzel, Härekraut, Nachtschlüsselblume, Rapontika, Rapunzel, Schinkenkraut, Rübenwurzel, Stolzer Heinrich, Weinblume, Weinkraut
Familie: Nachtkerzengewächse (Onagraceae)
Inhaltstoffe: Samen: Gamma-Linolensäure, Blätter: Gerbstoffe, Wurzeln: Stärke, Eiweiß, Mineralstoffe
Verwendete Teile: Öl, Wurzel und Blätter
Sammelzeit: Blätter von Juni bis Oktober, die Wurzel im Herbst, die Samen im Spätsommer und Herbst
Heilwirkungen:
Die Blätter wirken adstringierend sowie beruhigend und werden bei Durchfall, Husten, Asthma, Bluthochdruck, Gicht, Ekzemen, Quetschungen, Magenbeschwerden, Darmbeschwerden,
Prämenstruellem Syndrom und Wechseljahrsbescherden eingesetzt. Das aus den Samen gewonnene Öl hat einen hohen Anteil an Gamma-Linolensäuren. Dies wirkt sich positiv auf das Immun- und Hormonsystem aus. Es findet Verwendung bei Arteriosklerose, Hautproblemen, Neurodhermitis und Ekzemen, wird aber auch bei Diabetes, zu hohen Cholesterinspiegel und bei Multipler Sklerose eingesetzt. Die Wurzeln wirken stärkend und helfen bei Rekonvaleszenz.

Blütenessenz:
Die Evening Primrose Essenz läßt erkennen, wo man seine eigenen „Schattenseiten“ auf den anderen projeziert und hilft diese Seiten anzunehmen. Das dadurch gewonnene Verständnis für sich und andere kann dabei helfen, zerrüttete Beziehungen wieder aufzunehmen. Auch durch schlechte Erfahrungen entstandene Beziehungsängste und Misstrauen können durch die Nachtkerzen-Essenz aufgelöst werden. Die Essenz kann außerdem sexuelle Probleme beseitigen, da man die Bedürfnisse des anderen besser versteht.

Wissenswertes:
Die Nachtkerze stammt ursprünglich aus Nordamerika und dort war sie schon den Indianern als Heilpflanze bekannt.
Die Blüten der Nachtkerze öffnen sich abends und blühen nur eine Nacht und einen Tag.
Der botanische Name leitet sich vom griechischen oino = weinartig, mit Weingeruch und theris = Tier ab, griechisch biennis = zweijährig. Schinkenkraut heißt die Nachtkerze, weil die Wurzeln beim Kochen schinkenrot werden.

Die Wurzeln gelten als kräftiges Gemüse. In Kriegszeiten wurden die Samen als Kaffeeersatz verwendet.

Geschichte/Mythologie/Magie:
Man war der Meinung, dass die Nachtkerze in Verbindung mit Wein, die Menschen fröhlich und die Tiere zahm mache.
Die Ureinwohner Nordamerikas rieben sich Körper und Mokassins mit Nachtkerze ein, um das Jagdglück zu verbessern und sich vor Schlangen zu schützen.

Planet: Saturn mit Merkur
Element:
Chakra: Stirnchakra

Steinklee


Botanischer Name: Melilotus officinalis
Englischer Name: Melilot
Volksnamen: gelber Steinklee, echter Steinklee, Bärenklee, Mottenklee, Melilotenklee, Goldklee, Schotenklee, Mottenkraut, Honigklee, Modekrud, Madekräudig, Schåbnkraut, Schockzieher, Käseklee, Siebengeruch, Neidklee
Familie: Hülsenfrüchtler = Fabaceae
Inhaltstoffe: Glykoside, Melilotin, Cumarin, Flavonoide, Melilotsäure, Benzoesäure, Schleim, Cholin
Verwendete Teile: Blühendes Kraut
Sammelzeit: Mai bis August

Heilwirkungen:
wirkt Blutfluss fördernd, Gefäßwände heilend wird angewendet bei Blutergüssen, chronischer Bronchitis, Drüsenschwellungen, Furunkeln, Gallen- und Magenbeschwerden, Gelenkschmerzen, Geschwüren, Kopfschmerzen, Krampfadern, Migräne, Milchknoten, Ödemen, Offenen Beineb, Quetschungen, Rheumatischeb Schmerzen, Venenentzündungen, Verbesserung der Lymphzirkulation und zur Wundheilung,

Wissenswertes:
Der Steinklee kann zur Vertreibung von Motten, Schaben und Wanzen eingesetzt werden. Er wurde als Schnupftabak und zum Ausräuchern der Ställe verwendet. Der Steinklee duftet je nach Witterung mal stärker, mal schwächer. Es gibt eine weitere Art, den weißen Steinklee. Er duftet genauso intensiv, wird aber nicht der Heilkunde verwendet. Getrocknet duftet der Steinklee wegen des Cumarin nach Waldmeister.
Planet: Jupiter

Dienstag, 29. Juli 2008

Lupine



Botanischer Name: Lupinus polyphyllus, Lupinus angustifolius, Lupinus albus, Lupinus luteus u.v.a.
Englischer Name: Lupin
Volksnamen: Bauernkaffee, Figbohne, Murrbohne, Schmalblättrige Lupine, Schwäbischer Kaffee, Tripviole , Wolfsbohne
Familie: Hülsenfrüchtler = Fabaceae
Inhaltstoffe: Albin, Alkaloide, Anagrin, Angustifolin, Lupanin, Multiflorin, Öle, Oligosaccharide, Proteine, Spartein, Vitamin B12, beta-Karotin, Vitamin E
Verwendete Teile: Samen
Sammelzeit: September - Oktober

Heilwirkungen:
wirkt blutzuckersenkend, entwurmend, harntreibend, menstruationsfördernd, windtreibend, wurmtreibend,
wird eingesetzt bei Eiweißmangelkrankheiten, Parasiten, Diabetes, Geschwüre, Hautkrankheiten, Krätze, Tumore, Würmern

Blütenessenz:
Bigleaf Lupine Essenz hilft bei mentaler Überforderung, Verwirrung, Denkblockade Unkonzentriertheit, Kreisen der Gedanken und wenn man seinen eigenen Weg nicht sieht.
Nootka Lupine (Lupinus nootkatensis) soll dabei helfen, in Kontakt mit karmischen Themen zu kommen und diese gezielt an zugehen.

Wissenswertes:
Lupinen haben die Eigenschaft Stickstoff im Boden zu binden und werden deswegen gerne als Düngemittel verwendet.
Die beim Kochen der Samen entstehende alkaloidhaltige Brühe kann zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt werden.

Wilde Lupinen sind bitter und enthalten Alkaloide. Durch Einweichen oder Kochen werden die Bitterstoffe ausgeschwämmt. Heute gibt es dank der Pflanzenzüchtung praktisch alkaloidfreie Sorten. Diese sogenannten Süßlupinen (z. B. Lupinus albus, Lupinus luteus, Lupinus angustifolius) sind auch ungekocht nicht giftig, was sie von vielen anderen Hülsenfrüchten unterscheidet.
Traditionell wurden die Lupinensamen gewässert und in Salzlake oder Essig und Öl eingelegt oder geröstet und gesalzen als Snack gegessen. Auch als Brei, in Suppen oder als Beilage finden die Hülsenfrüchte Verwendung. Die gerösteten Lupinensamen kann man als Kaffeeersatz verwenden. In einigen Ländern wird Bier aus Lupinen hergestellt. Wie Soja können Lupinen zu Milch und Tofu aber auch zu Proteinkonzentraten verarbeitet werden. Aus Lupinen können proteinreiche und vielfältige Lebensmittel (z.B Back- und Teigwaren oder Tofu) hergestellt werden für eine cholesterinarme Ernährung, für Vegetarier, Veganer, Milchzucker-, Weizeneiweiß- oder Soja-Allergiker und Diabetiker. Die Grundstoffe Lupinenmehl, Lupinenmilch und Lupinentofu, Lupinenkonzentrat schmecken neutral und haben nicht den "bohnigen" Geschmack von Sojaprodukten.

Nicht in der Schwangerschaft und Stillzeit verwenden.
Lupinen können allergische Reaktionen und Vergiftungserscheinungen wie z.B. Atemlähmung, Herzrhythmusstörungen und Schluckbeschwerden hervorrufen.
Von der Verwendung von wild wachsenden Lupinen wird wegen schwankender bis zu sehr hoher Giftigkeit und häufigem Pilzbefall abgeraten.

Geschichte
Im antiken Ägypten und Griechenland, aber auch bei den Indianern in Südamerika waren Lupinen bereits seit 3000 Jahren ein Grundnahrungsmittel und wurden in Mischkultur mit Getreide bzw. Mais angebaut. So wurden zum Beispiel Samen als Grabbeigabe in den Pharaonengräbern Ägyptens gefunden.

In Deutschland wird die Lupine (Lupinus albus) seit dem 16. Jh. angebaut.
Seit den 1920ern werden giftarme Sorten (Süßlupinen) gezüchtet, die als Viehfutter und heute auch vermehrt zur vegetarischen Ernährung dienen z.B. in Lupinen-Tofu.
Die heute in Mitteleuropa am häufigsten wild vorkommende Art (Lupinus polyphyllus) stammt ursprünglich aus Nordamerika und wurde in Deutschland (Bayern) das erste mal 1890 gesichtet.

Planet: Mars mit Mond